Aloe Vera

Durch die fleischigen Blätter erinnert die Aloe-Vera-Pflanze ein wenig an Kakteen, jedoch gehört die Pflanze zur Lilienart, verwandt mit dem Affodil. Seit der Jahrtausend-Wende boomt das Geschäft mit der Aloe in Europa und man findet die Pflanze in zahlreichen kosmetischen Produkten und Lebensmitteln. Die Aloe-Vera-Pflanze ist durch seine Heilkraft als Superfood bekannt und kann auf der Haut wie auch als Lebensmittel als gesunde Zutat konsumiert werden.


Aloe Vera, Foto: Mathis Leicht


In Eurpa fand die Aloe-Vera-Pflanze im Jahr 1930 Einzug, jedoch war die Aloe zu diesem Zeitpunkt und auch viele Jahre danach noch eher unbekannt bei der Bevölkerung. In ihrer arabischen Heimat ist die Aloe schon seit über 6.000 Jahren als Heilpflanze bekannt. Seit Anfang des neuen Jahrtausends wird die Aloe in verschiedenen Produkten eingesetzt und verspricht mit ihrer heilenden Wirkung eine schöne Haut und kann bei Einnahme sogar das Immunsystem stärken wie auch viele Magendarmbeschwerden lindern. Eingesetzt wird dabei das wohltuende Gel aus den fleischigen Blättern.

Wirkungsbereiche auf der Haut

  • Akne
  • Brandwunden
  • Ekzeme
  • Hautirritationen
  • Insektenstiche
  • Geschwüre
  • Herpes
  • Juckreiz
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • Schlecht heilende Wunden
  • Schürfwunden
  • Schuppenflechte
  • Sonnenbrand
  • Unreine Haut
  • Verbrennungen
  • Zahnfleischentzündung

Wirkungsbereiche bei Einnahme

  • Colitis ulcerosa
  • Diabetes
  • Erhöhte Blutfettwerte
  • Husten
  • Reizdarm
  • Reizmagen
  • Sodbrennen
  • Stärkung des Immunsystems

Die heilende Wirkung auf der Haut, Aloe-Vera-Gel

Das Aloe-Vera-Gel wird direkt aus den fleischigen Blättern der Aloe gewonnen. Viele Menschen bauen sogar im Haus selbst Aloe an und gewinnen dadurch selbst frisches Gel aus der Pflanze, um bei Wunden eine helfende Creme zur Hand zu haben oder bei der Zubereitung von Gerichten eine gesunde heilende Zutat als Superfood einsetzen zu können.

Das Gel der Aloe-Pflanze kann man direkt auf die betroffene Hautstelle streichen. Das Gel hat einen angenehmen Geruch und fühlt sich kühlend auf der Haut an. Deshalb wird das Gel auch bei Verbrennungen wie Sonnenbrand oder Juckreiz eingesetzt. Das Gel wirkt reizlindernd, leicht antibakteriell und entzündungshemmend. Auch bei Schürfwunden kann das Gel lindernd wirken und die Wundheilung verbessern.

In kosmetischen Produkten für den Alltag wird lediglich eine geringe Menge an Aloe-Vera eingesetzt, denn eine Tagescreme ist im Regelfall keine Heilanwendung, sondern reine Hautpflege. Ein wenig Aloe in einer solchen Creme verstärkt die feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Das Aloe-Vera-Gel gegen Zahnfleischentzündungen

In speziellen Zahncremes gegen Zahnfleischproblemen ist in den häufigsten Fällen das Aloe-Vera-Gel enthalten. Die Wundheilung der Aloe soll hier unterstützen. Viele Aloe-Vera-Produkte enthalten jedoch nur geringe Spuren der Aloe. Die Aloe ist in diesen Produkten hauptsächlich dafür enthalten, dass die Hersteller auf der Verpackung mit Aloe werben können und die kühlende Wirkung auf der Haut soll das eigene Produkt sympathischer bei der Anwendung wirken lassen. Die genaue Mengenangabe sollte immer bei den Produktangaben mit angegeben sein.

Das Aloe-Vera-Gel als innerliche Anwendung im Joghurt oder Müsli

Man kann das Gel der Aloe-Vera-Blätter einfach essen. Alternativ kann man es auch in Jogurt einrühren, im Müsli essen oder mit Obst zusammen zu einem Obstsalat machen. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt und im Internet tummeln sich einige interessante Rezepte für leckere Aloe-Vera-Gerichte. Allerdings sollte man das Aloe-Gel nicht kochen, denn dann verändern sich die wertvollen Wirkstoffe.

Die innerliche Anwendung des Aloe-Gels wirkt in erster Linie reizlindernd auf den Magen aus, sodass sie sich für Sodbrennen, Reizmagen oder Reizdarm eignet. Manche Menschen verwenden Aloe-Gel sogar bei Colitis ulcerosa. Der innerlichen Einnahme des Gels wird auch eine immunstimulierende Wirkung nachgesagt, die jedoch bisher nicht durch medizinische Studien bewiesen ist.

Die innerliche Anwendung des Aloe-Vera-Harzes gegen Verdauungsprobleme

Der gelbe Saft der Aloe kann zu einem Harz eingedickt werden, bis schliesslich ein gelbes Pulver daraus entsteht. Diese Substanz regt die Verdauung an und wird oft bei Verstopfungen im Darmtrakt empfohlen. Im Harz der Aloe-Vera-Pflanze ist Glykosid Aloin enthalten und verstärkt die Darmbewegungen. Über viele Jahre galt die gesamte Aloe-Vera-Pflanze deshalb fälschlicherweise als reines Abführmittel.

Die Aloe-Vera-Pflanze selbst zu Hause anbauen

Die Aloe-Vera-Pflanze kann man sehr gut und problemlos zu Hause selbst anbauen. In Baumärkten und Gartenhäusern gibt es die Pflanze zudem zum Kauf, wenn auch etwas teuer. Wenn die Blätter gross genug sind, kann man sie bei Bedarf abschneiden, um das wertvolle Gel zu verwenden – das sollte etwa nach etwa 2 Jahren der Fall sein. Es sollten jedoch immer mindestens 12 Blätter stehenbleiben, damit die Pflanze sich gut weiterentwickeln kann. Am besten schneidet man immer nur eines der unteren Blätter ab und verwendet es ganz frisch.


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