Basische Ernährung

Die basische Ernährung versorgt den menschlichen Organismus mit leicht verdaulichen, basischen Mineralstoffen und mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. So verhindert die basische Ernährung naturgemäß eine Übersäuerung im Körper. Seit 1913 spricht man in der Alternativmedizin von der sogenannten basischen Ernährung.


© gekaskr, Basische Ernährung


Seit 1913 spricht man in der Alternativmedizin von der sogenannten basischen Ernährung, sie ist eine Ernährungsform, die als gesundheitsfördernd und heilend gilt. Bei der basischen Ernährung werden alle Lebensmittel in basenbildende und säureproduzierende Nahrungsmittel aufgeteilt.

Darum sollten Sie sich basisch ernähren

Die basische Ernährung versorgt den menschlichen Organismus mit leicht verdaulichen, basischen Mineralstoffen und mit allen Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper benötigt, um in sein gesundes Gleichgewicht zu finden. Auf der anderen Seite wird bei der basischen Ernährung darauf geachtet, dass der Körper von den sauren Stoffwechselrückständen verschont bleibt, die bei der üblichen Ernährungsweise entstehen.

So verhindert die basische Ernährung naturgemäß eine Übersäuerung (die bekanntlich für nahezu alle chronischen Leiden verantwortlich gemacht werden kann) und hilft bei einer bestehenden Übersäuerung, diese abzubauen. Durch die Basen-Ernährung wird der Säure-Basen-Haushalt im Körper wieder harmonisiert, sodass in allen Regionen wieder der richtige und gesunde pH-Wert entstehen kann. Als Dankeschön erhalten Sie einen gesunden, aktiven Körper mit vollen Energiereserven und Lebensfreude.
Eine basische Ernährung entsäuert den kompletten Körper – das Bindegewebe, den Dünndarm, die Lymphe und alle weiteren Organe, die einen basischen pH-Wert benötigen.

Auch sorgt diese Ernährungsform dazu, dass sich die Magensäureproduktion im richtigen Level einpendelt und sich wieder nützliche und gesunde Bakterien in Dickdarm und Scheide ansiedeln, dort wird ein saure Umgebung benötigt.
Besonders das Blut muss den richtigen pH-Wert haben. Denn auch bei einer chronischen Übersäuerung des kompletten Körpers ist das Blut immer noch basisch. Der menschliche Organismus versucht bis zuletzt den gesunden Blut-pH-Wert von ca. 7,4 einzuhalten. Denn schon eine geringe Abweichung des Blut-pH-Wertes von zum Beispiel unter 7,35 kann sich lebensbedrohlich auswirken.
Folgen von Übersäuerung

Doch warum ist eine kontinuierliche Übersäuerung des Körpers so schädlich? Welche Folgen können hierbei für den Körper entstehen? Wenn der Körper über längere Zeit unter Übersäuerung leidet, dann kann er die sauren Substanzen im Körper nicht mehr natürlich über den Darm, die Haut, die Nieren oder die Gebärmutter ausscheiden und muss sie zwangsläufig einlagern. Dies führt zu einem Mineralstoffmangel und zu Übergewicht überdies verursacht Übersäuerung auch noch weitere Krankheiten. Die säurehaltigen Einlagerungen nennt man auch Schlacken. Sie führen zu verschiedenen folgeschweren Krankheitsbildern:

  • Sie verstopfen Blutgefäße (Arteriosklerose) und führen zu gefährlichem Bluthochdruck und erhöhen so das Risiko eines Herzinfarkts.
  • Schlacken lagern sich in die feinen Gefäße der Netzhaut und führen dazu, dass man eine stärkere Brille braucht.
  • Schlacken setzen sich an die Haarwurzel und führen zu Haarausfall
  • Sie bilden Nieren-, Gallen- und Blasensteine.
  • Schlacken setzten sich an Gelenken fest und sind oftmals der Grund für Arthritis, Arthrose, Gicht und Rheuma.
  • Sie blockieren die Zellen der Haut, was diese alt und faltig werden lässt. So entstehen auch Altersflecken und unschöne Cellulite.

So funktioniert die basische Ernährung

Sie müssen nicht zu exotischen Lebensmitteln aus Übersee greifen, bei der basischen Ernährung geht es einfach darum seinen Speiseplan etwas umzustellen. Sie sollten Ihren Kühlschrank genau inspizieren und einfach alle säurehaltigen Nahrungsmittel von der Menükarte streichen. Denn bei der Basischen Ernährung sollte die Ernährung zu etwa zwei Dritteln aus reinen, basischen Lebensmitteln und nur maximal zu einem Drittel aus säureproduzierenden Nahrungsmitteln bestehen.

Als bevorzugte „Basenlieferanten“ zählen zum Beispiel Kartoffeln, auch Pommes, Gemüse, vor allem dunkle Blattsalate, Obst, Kräutertees und Trockenfrüchte. Als säurehaltige Nahrungsmittel gelten vor allem Zucker und Süßwaren, helles Brot, Nudeln, schwarzer Tee, Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Eier (eigentlich alle tierischen Produkte), Sojaprodukte, alle Nüsse außer Mandeln, Alkohol und Softdrinks.

Am besten beginnt man die basische Ernährung mit einer ein- oder zweiwöchigen Entschlackungskur und stellt dann seine Ernährung langfristig auf die basischen Lebensmittel um.


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