Früchtefasten

Das Früchtefasten ist vergleichbar mit dem Obstfasten. Bis zu fünf Portionen Früchte werden am Tag zu sich genommen. Auch Obst und gedünstetes Gemüse darf man während dieser Phase des Heilfastens einnehmen. Kräuter und Nüsse sind beim Früchtefasten auch sehr beliebt. Zum Abnehmen ist das Früchtefasten vielleicht in einer gewissen Art und Weise geeignet, jedoch nicht konzeptioniert. Das Früchtefasten soll den Körper regenerieren und gehört zweifelsfrei zum Heilfasten.


© sarsmis, Früchtefasten


Das Früchtefasten wird meistens von Menschen gewählt die nicht auf feste Nahrung während einer Fastenkur verzichten möchten und Angst davor haben über eine längere Zeit zu hungern. Beim Früchtefasten entsteht durch das häufige Einnehmen von Früchten, Obst und Gemüse in der Regel kein Hungergefühl. Zudem gibt es beim Früchtefasten einen gewohnten Tagesablauf, welcher beim totalen Fasten fehlt und viele Menschen zum Abbrechen der Kur verleitet.

Der Körper wird nicht vollständig gereinigt wie beim totalen Fasten

Wer das Heilfasten angeht um den Körper zu entgiften und zu reinigen, stößt beim Früchtefasten schnell auf einen störenden Nachteil, denn eventuell bestehende Mykosen im Darm (auch Darmpilze genannt) werden weiter genährt, da diese Pilze auch weiterhin mit dem Fruchtzucker gefüttert werden.

Das Früchtefasten stärkt den Körper und treibt den Menschen voran

Das Früchtefasten hat einen sehr starken psychischen Effekt, denn es stärkt im Normalfall das eigene Selbstbewusstsein, das Durchhaltevermögen und trainiert zweifelsohne die Disziplin des Menschen. Gewicht kann dabei reduziert werden und ein Gefühl der Leichtigkeit wie auch der Antriebssteigerung können nette Nebeneffekte beim Früchtefasten sein, denn durch die natürliche Ernährung und den Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe erlebt der Körper viele Erleichterungen beim Entgiften und Verdauen.

Wie lange sollte das Früchtefasten andauern und was löst es im Körper aus?

Fastenanfänger sollten das Früchtefasten nicht länger als eine Woche durchziehen. Geübte und erfahrene Faster können diese Fastenkur ein paar Wochen lang anpacken und mit einer weiteren Fastenkur kombinieren. Beim Früchtefasten soll es möglich sein, Beschwerden im Körper wie Darmstörungen und stärkere Erkrankungen wie Rheuma, Übergewicht und Arthritis aktiv und natürlich entgegenzuwirken.

Das tägliche Obst soll das darin enthaltende Wasser Ballaststoffe abführen und dem Körper dabei unterstützen sogenannte Schlacken im Körper abzubauen. Die Fruchtfasern sollen dabei wie Bürsten an den Darmwänden wirken, so zumindest laut einigen Heilpraktikern und Experten.

Ungesunde Ernährung beginnt bereits mit der Aufnahme von zu viel Eiweißen und Zucker, so dass der Säure-Basen-Haushalt des Körpers durcheinander gerät. Erkrankungen der Nieren, Rheuma und Neurodermitis können die Folge von übermäßiger und langanhaltender Übersäuerung des Körpers sein. Das Früchtefasten bringt hier wieder mehr Gleichgewicht in den Körper. Beim Früchtefasten wird zudem das Immun- und Kreislaufsystem gestärkt und angekurbelt.

Warum Früchtefasten eigentlich überhaupt kein Fasten ist …

  • Der Verdauungsapparat und der Stoffwechsel stellen erst gar nicht auf den eigentlichen Fastenstoffwechsel um und der Körper kann überhaupt nicht vollständig den Körper entgiften.
  • Der Fruchtzucker in Früchten und Obst ernährt auch weiterhin die bestehende Darmflora mit all Ihren Bakterien und auch Pilzen.
  • Fruchtzucker und Fruktose in übermäßigem Verzehr ist laut einigen Experten alles andere als gesund, deshalb sollte das Obst- & Früchtefasten lediglich ein paar Tage durchgeführt werden.

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