Intermittierende Fasten

Das intermittierende Fasten ist sehr einfach und es werden auch keine speziellen Vorbereitungen benötigt. Der Rhythmus der Nahrungsaufnahme wird einfach verändert. Auf Phasen der gewohnten Lebensmittelzufuhr folgt ein Zeitraum, in dem man nichts isst. Zwei Varianten des intermittierenden Fastens werden empfohlen, allerdings gibt es auch hier wieder jede Menge Variationsmöglichkeiten, so dass jeder die für sich beste Möglichkeit herausfinden kann.


Intermittierende Fasten


Gerade in unseren Zeiten haben wir ein Überangebot an Lebensmitteln zur Verfügung, das verleitet uns natürlich auch immer wieder zu essen. Hier und dort ein kleiner Snack und schon hat man zwischen den drei Hauptmahlzeiten auch noch ein paar Kleinigkeiten zu sich genommen. Genau hier setzt das intermittierende Fasten an, es ist eine spezielle Form des herkömmlichen Fastens. Es ist kein Fasten im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein bestimmter Essrhythmus. Das heißt man isst auch während dem „Fasten“ etwas. Beim intermittierendem Fasten wird zwischen den Zeiten der Nahrungsaufnahme und der Abstinenz abgewechselt. Die Risiken für altersbedingte Krankheiten werden dadurch reduziert, das Abnehmen gelingt leichter und man lebt länger.

Der wechselnde Ernährungsrhythmus unserer Vorfahren
Wir sind es gewohnt von leckeren, reifen und fertigem Essen schon fast umzingelt zu sein. Überall und zu jeder Tageszeit kann man fast alles kaufen. Für die Höhlenmenschen, die als Jäger und Sammler lebten, war das nicht so einfach. Bevor unsere Ahnen sesshaft wurden und lernten Tiere zu züchten und Felder zu bestellen mussten sie ihre Nahrung sammeln und jagen, da kam es öfters vor, dass unfreiwillige Fastentage aufkamen. Aber dies schadete unseren Vorfahren keineswegs. Genau das Gegenteil ist der Fall, durch die Fastentage entlasteten sie ihren Körper und machten ihn widerstandsfähiger.

Intermittierende Fasten – So geht’s!
Das intermittierende Fasten ist sehr einfach und es werden auch keine speziellen Vorbereitungen benötigt. Der Rhythmus der Nahrungsaufnahme wird einfach verändert. Auf Phasen der gewohnten Lebensmittelzufuhr folgt ein Zeitraum, in dem man nichts isst. Zwei Varianten des intermittierenden Fastens werden empfohlen, allerdings gibt es auch hier wieder jede Menge Variationsmöglichkeiten, so dass jeder die für sich beste Möglichkeit herausfinden kann.

Variante 1: ein Fastentag in der Woche
Bei dieser Variante wird an einem Tag in der Woche gefastet. An dem Fastentag wird keine feste Nahrung aufgenommen, lediglich Wasser und ungesüßte Tees sind erlaubt. An den anderen Tagen isst man ganz normal. Manche Menschen legen auch zwei Fastentage pro Woche ein, sie fasten also zum Beispiel jeden Montag und jeden Donnerstag. Es gibt sogar Menschen, die Essen und Fasten im 24-stündigen Wechsel.

Die letzte Variante ist eine sehr intensive Form des intermittierenden Fastens. Hierbei isst man an einem Tag ganz normal und am nächsten Tag nimmt man gar keine Nahrung zu sich. Besonders wichtig ist es an den Fastentagen darauf zu achten ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, allerdings nur in Form von Wasser und Tee.
Um besonders effektiv seine Ziele, wie zum Beispiel eine Gewichtsreduktion oder eine allgemeine gesundheitliche Verbesserung zu erhalten, sollten die Abstände zwischen den Fastentagen möglichst gering gehalten werden. Zu empfehlen ist hier ein 2-1-Verhältnis, sprich zwei Tage normal essen, einen Tag fasten. Hat man das gewünschte Ziel dann erreicht, können die Fastentage auch wieder reduziert werden. Um einen langanhaltenden Effekt zu erzielen sollte aber ein oder zwei feste Fastentage in der Woche beibehalten werden.

Variante 2: Tägliche Fastenperioden
Die zweite Variante des intermittierenden Fastens besteht aus dem täglichen Fasten, man fastet jeden Tag 16, 18 oder auch 20 Stunden. Besonders Menschen, die sich gerade erst für das intermittierende Fasten entschieden haben, fällt diese Variante meist leichter. So muss man keinen ganzen Tag auf Essen verzichten, sondern darf während der Nicht-Fastenzeit, also den restlichen 8, 6 oder 4 Stunden essen, was man möchte, den Rest der Zeit darf aber keine feste Nahrung oder kalorienhaltige Getränke aufgenommen werden. Natürlich sollte man aber auch in den 4 bis 6 Stunden, in denen das Essen erlaubt ist nicht ständig essen und sich vor allem nicht überessen. Ein Tag mit intermittierendem Fasten könnte beispielsweise so aussehen: Man nimmt ein spätes Frühstück um 11 Uhr ein und schon um 16 Uhr gibt es das Abendessen. Man fastet dann also von etwa 17 bis zum nächsten Tag um 11 Uhr. Die dritte Mahlzeit fällt einfach aus.


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