Ist Kaugummi kauen ungesund?

Das Kaugummi kauen geht bereits mehrere tausend Jahre zurück. Das Herumkauen auf einer flexiblen Masse ist bei Menschen sehr beliebt und zählt bei vielen zu einer der beliebtesten Nebenbeschäftigungen des Tages. Aber ist Kaugummi kauen gesund oder schädlich? Beeinflusst das andauernde Kauen unser Gebiss oder sind Bestandteile in modernen Kaugummis aus dem Supermarkt schädlich für unseren Organsmus? Wir haben für Sie recherchiert.


Kaugummi kauen


Im Durchschnitt kauft jeder Deutsche etwa 100 Streifen Kaugummi jedes Jahr. Das oft minutenlange oder gar stundenlange Kauen empfinden viele Menschen als positiv und beruhigend. Viele Menschen verwenden sogenannte Nikotinkaugummis als Hilfe, um mit dem lästigen Rauchen aufzuhören. Kaugummis mit Koffein haben für einige Menschen einen klasse Geschmack und werden bei Hektik oft dem herkömmlichem Kaffee vorgezogen.

Kaugummis sind schlecht für den Kiefer

Kaugummi kauen in ungesundem Maß kann unsere Muskulatur im Kiefer überanstrengen und führt zu einem klickenden Geräusch im Kiefer, im schlimmsten Fall zu einem schmerzhaften Kiefergelenk-Syndrom, welcher meist ein Leben lang anhält.

Kaugummi kauen aktiviert Hirnregionen gegen Stress

Stress hingegen kann man mit Kaugummis förmlich wegkauen, denn Hirnforscher haben in einer Untersuchung bewiesen, dass beim Kaugummi kauen besondere Regionen im Gehirn aktiviert werden. Diese sollen Stresssymtopme mindern und so beruhigend auf den Körper wirken.

Kaugummi kauen trägt positiv zur Konzentration bei

Bis zu 25 Prozent mehr Sauerstoff erhält der Körper und somit das Gehirn beim Kauen von Kaugummis. Die bessere Durchblutung im Gehirn wirkt sich somit positiv auf die Konzentrationsfähigkeit, auf die Leistungsfähigkeit und unsere Gedächtnisleistung aus.

Kaugummi kauen ist gut für die Zähne

Das Kauen auf Kaugummis stimuliert den Speichelfluss in unserem Mundraum. Das hat eine positive Auswirkung auf die allgemeine Gesundheit in unserem Mund. Der ph-Wert steigt an, Essensreste und schädliche Säuren im Mundraum werden von den Zähnen praktisch weggewaschen. Zuckerfreie Kaugummis sind noch zahnfreundlicher, sie lassen schädliche Bakterien verhungern.

Kaugummis schlucken ist schlecht für Magen und Darm

Wer einen Kaugummi schluckt weiß meist bereits, dass dieser unverdaut den Magen wieder verlässt und einfach vom Verdauungstrakt ausgeschieden wird. Die Darmwände werden durch Kaugummis nicht verklebt. Zuckerfreie Kaugummis in Deutschland enthalten in den meisten Sorten Sorbit, der Zusatzstoff trägt die Bezeichnung E 420 und soll den Kaugummis die bekannte süßliche Note geben. Dieser Zusatzstoff kann zu Magenkrämpfen führen.

Inhaltsstoff Aspartam (E951) in Kaugummis erhöht angeblich das Krebsrisiko

Der Zusammenhang zwischen dem Inhaltsstoff Aspartam (E951) und Erkrankungen von Krebs wird bereits die letzten Jahren diskutiert. Eine Studie des Europäischen Ramazzini-Instituts aus dem Jahr 2005 stellte einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr des Inhaltsstoffes und Krebs her. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hält Aspartam (E951) jedoch für unbedenklich. Aber auch andere chronische Erkrankungen werden immer wieder mit Aspartam in Verbindung gebracht: Epilepsie, Asthma, Schlaflosigkeit oder Diabetes. Wer Aspartam meiden will, sollte beim nächsten Kaugummikauf auf die Inhaltsstoffe achten und den Zusatzstoff E951 beachten.

Butylhydroxytoluol (BHT) in Großbritannien und Japan bereits verboten

In einigen Kaugummisorten findet sich der Inhaltsstoff Butylhydroxytoluol (BHT). Dieser chemische Zusatz ist in vielen Ländern wie Großbritannien und Japan bereits verboten worden. In Amerika zum Beispiel wird Butylhydroxytoluol heute immer noch als Konservierungsmittel für Kaugummis oder andere Lebensmittel eingesetzt. Nieren- und Leberschäden werden mit dem Stoff in Verbindung gebracht. Auch Hyperaktivität bei Kindern soll dieser Inhaltsstoff auslösen.

Forscher bringen Acesulfam-K mit Tumoren in Verbindung

Wie auch der Zusatzstoff Aspartam (E951) ist Acesulfam-K ebenfalls ein Süßstoff für Kaugummis und soll den unbeliebten Zucker in Lebensmitteln ersetzen. Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen von Forschern über die Unbedenklichkeit dieses chemischen Inhaltsstoffes. Studien an Ratten hatten einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Tumoren und der Einnahme von Acesulfam-K entdeckt.

Kalorien verbrennen beim Kaugummi kauen

Ernährungsexperten aus Amerika haben in einer Studie bestätigt, dass man beim Kaugummi kauen 11 Kalorien in der Stunde verbrennt. Wer also etwas Hilfe beim Abnehmen benötigt und zudem einen langweiligen Bürojob hat, kann so ein paar Kalorien nebenher verbrennen.


Leber und Darm in 30 Tagen reinigen: Detox Shake mit Kapseln amazon icon
Studien belegen die Wirksamkeit dieser Nahrungsergänzung: Kapseln gegen Wechseljahresbeschwerden amazon icon
Täglich alle wichtigen Vitamine für den Körper: Pflanzlicher Vitamin Shake amazon icon

Die Informationen in unseren Artikeln werden nach bestem Wissen und Gewissen unsererseits weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *