Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe wie Benzoesäure oder Schwefeldioxid verlangsamen oder verhindern das Entstehen von Bakterien, Hefepilzen oder Schimmelpilzen und damit das Verderben von Nahrungsmitteln. Häufig eingesetzt in Fertigprodukten, Wurst, Fischwaren oder Fruchtsäften, um eine längere Haltbarkeit der Produkte zu erreichen. Aber welche Auswirkung haben Konservierungsstoffe auf den menschlichen Körper?


© Minerva Studio, Konservierungsstoffe


Damit Lebensmittelhersteller Produkte länger anbieten und verkaufen können, werden verschiedene Konservierungsstoffe bei der Herstellung eingesetzt und den Lebensmitteln in geringer Menge zugesetzt. Konservierungsstoffe müssen aber nicht immer auf ihren schlechten Ruf zurückgreifen. Sie senken das Risiko auf Erkrankungen wie etwa eine Lebensmittelvergiftung durch Bakterien.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern werden in Deutschland lediglich Konservierungsstoffe als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen, wenn diese als „gesundheitlich unbedenklich“ gelten. Konservierungsstoffe dürfen nur in bestimmten Mengen und auch nur in bestimmten Lebensmitteln verwendet werden. Geregelt wird dies in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung.

Viele Menschen beklagen sich nach der Einnahme von Konservierungsstoffen jedoch trotz dieser beruhigenden Kontrollen über Kopfschmerzen, Durchfall und Übelkeit. Zudem sollen Konservierungsstoffe Allergien und die Entstehung von Krebs im Körper begünstigen.

Konservierungsstoffe in Babynahrung nicht zugelassen

Laut Lebensmittelexperten sind von den genannten Beschwerden besonders Kleinkinder betroffen, weshalb Konservierungsstoffe in Babynahrung in der Regel nicht zugelassen sind. Besonders an Durchfall leiden noch sehr junge Kinder bei der Einnahme von chemischen Zusätzen, welche dafür sorgen, dass Lebensmittel länger haltbar sind.

Trotzdem wird bei Babynahrung in der Regel immer „ohne Konservierungsstoffe“ fett und groß auf die Gläser und Verpackungen gedruckt.

Konservierungsstoffe vermeiden

Wer zukünftig auf Konservierungsstoffe im Essen verzichten will, der hat die Möglichkeit von einigen Herstellern im Supermarkt Produkte zu erwerben, welche bewusst bei der Herstellung auf derartige Zusatzstoffe verzichtet haben. Wer das prüfen will, sollte auf Bezeichnungen wie Benzoesäure, Sorbinsäure, Kaliumnitrit oder Natriumnitrat auf der Produktrückseite achten.

Wenn Sie völlig auf künstliche Zusätze in Lebensmitteln verzichten wollen, sollten Sie Produkte mit vielen chemischen Namen oder E-Nummern auf jeden Fall meiden und am besten gleich auf Bioprodukte zurückgreifen, für die strengere Vorschriften gelten.

Konservierungsstoffe und ihre Bezeichnungen

E 210 bis 219: Benzoesäure und ähnliche Verbindungen
Können Allergien und Pseudoallergien hervorrufen, v.a. bei Asthmatikern oder Personen, die empfindlich auf Salicylsäure reagieren. Zu finden zum Beispiel in Fisch, Gemüse, Marmelade.
E 220 bis 228: Schwefeldioxid und Sulfitverbindungen
Im Allgemeinen unbedenklich. Personen, denen ein bestimmtes Abbau-Enzym fehlt, können mit Kopfschmerzen, Migräne und Übelkeit reagieren. Zu finden zum Beispiel in Konservendosen eingelegtes Essen, Chips, Wein.
E 235: Natamycin
Schützt vor Hefe- und Schimmelpilzen. Gilt als unbedenklich. Zu finden zum Beispiel in Käse und Wurst.
E 250: Natriumnitrit
Kommt im Nitritpökelsalz zum Einsatz. Der Verdacht, dass der Konsum von größeren Mengen Pökelfleisch das Krebsrisiko erhöht, konnte bisher noch nicht bestätigt werden. Zu finden zum Beispiel in Fleisch und Wurst.

Auswirkungen durch Konservierungsstoffe im Körper
Übelkeit und Durchfall
Krebsrisiko steigt an
Leichte bis starke Migräne
Risiko auf Allergien steigt an
Magendarmbeschwerden

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