Kuba veröffentlicht Impfstoff gegen Lungenkrebs

Lungenkrebs ist die am weitesten verbreitete Krebskrankheit weltweit. Im Jahr 2010 erkrankten 477.300 Menschen in Deutschland neu an der Krankheit. Das sind etwa 7.500 Patienten mehr als im Jahr 2008. Für das Jahr 2014 erwarten die Wissenschaftler rund 500.900 neue Krebserkrankungen. Allein in Deutschland sterben jährlich rund 40.000 Menschen an Lungenkrebs. Nun ist Kuba ein medizinischer Coup gelungen. Der Inselstaat veröffentlichte nun einen Impfstoff gegen die Krankheit.


Lungenkrebs


Über 15 Jahre arbeitete nun der Inselstaat Kuba an dem Impfstoff gegen den fortgeschrittenen Lungenkrebs mit dem Namen Cimavax. Nun ist die erfolgreiche Beendigung der Forschungen bekannt gegeben worden. Der Impfstoff soll die traditionelle Behandlungsmethoden auf der ganzen Welt ergänzen.

Einsatz ergänzend zur Strahlen- oder Chemotherapie

Der Impfstoff wird im vierten Stadium von Lungenkrebs eingesetzt, nachdem der Patient eine Strahlen- oder Chemotherapie vollendet hat. Der Impfstoff soll laut den Wissenschaftlern vor allem die weitere Verbreitung von Krebszellen im Körper verhindern. Die Prognose für Patienten im vierten Stadium ist bisher noch wahnsinnig schlecht, selbst mit modernsten Therapien kann bislang nur der Zeitpunkt des Todes hinauszögert werden.

Im ersten Stadium hingegen ist eine Heilungschance noch sehr hoch. Der Patient wird in diesem Stadium in den häufigsten Fällen operiert und von den bösartigen Tumoren im Körper befreit. In den Stadien drei und vier gilt der Lungenkrebs jedoch als inoperabel.

Der Impfstoff verringert Schmerzen und erhöht die Lebenserwartung

Der neue Impfstoff aus Kuba verhindert die Verbreitung im Körper und macht das Leben des Lungenkrebspatienten erheblich leichter, indem Schmerzen verringert werden und die erwartende Lebenszeit deutlich verlängert werden kann, so aktuelle wissenschaftliche Studien zum Wirkstoff Cimavax.

Wachstum neuer Krebsgeschwüre wird unterbunden

Das neue Medikament aus Kuba basiert auf neu zusammengesetzte Proteine, welche das Wachstum von Krebstumoren aufhalten können. Laut Pressemitteilungen greift der Impfstoff den Tumor nicht direkt an. Stattdessen zielt er auf ein spezielles Protein ab, das vom Tumor produziert wird und im Blut der Patienten zirkuliert.

Der Körper reagiert auf dieses vom Tumor produzierte Protein wiederum mit der Produktion eines Hormons, welches als „epidermaler Wachstumsfaktor“ bezeichnet wird und eine große Rolle bei der Entstehung von neuen Krebszellen spielt.

Impfstoff ohne jegliche Nebenwirkungen

Der Impfstoff wurde vom Zentrum für Molekulare Immunologie (kurz „CIM“) entwickelt und in Kuba bereits an mehreren Tausend Lungenkrebspatienten ohne jegliche Nebenwirkungen erfolgreich getestet. Die verantwortlichen Forscher bezeichneten den neuen Impfstoff als sicher und effektiv. Die Krebsforscher bezeichneten den Impfstoff als sicher, da er keine natürlichen Abwehrreaktionen im Körper hervorruft.

Viele Länder interessieren sich für den Impfstoff

Laut der offiziellen Pressemitteilung aus Kuba interessieren sich bereits einige Länder für den Impfstoff. Vor allem die USA wollen das Medikament in eigenen Studien testen und den Wirkstoff Lungenkrebspatienten im eigenen Land zugänglich und zum Kauf anbieten. Die Wissenschaftler begründeten das große Interesse durch die hohe Wirksamkeit des eigenen Wirkstoffes.

Das „Roswell Park Krebsinstitut“ in New York und das „Krebszentrum für Molekulare Immunologie“ auf der Kubainsel haben bereits eine Vereinbarung zum Export des Impfstoffes unterschrieben und erwarten in den nächsten Wochen die Lieferung, um Krebspatienten den Impfstoff zu verabreichen.

Immer mehr Frauen sterben an Lungenkrebs

In Deutschland hat Lungenkrebs vor allem bei Frauen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Statistiker verzeichnen für die letzten 30 Jahren ein erschreckendes Plus von 180 Prozent.

Bei Männern hingegen geht die letzten Jahre sowohl die Rate der Neuerkrankungen als auch die der Todesfälle speziell durch die Erkrankung Lungenkrebs stark zurück, so Nikolaus Becker vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg im Gespräch mit der Nachrichtenagentur N24.


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