Lungenödem – Wasser in der Lunge

Ein Lungenödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe, die unter gesunden Bedingungen nicht vorhanden ist. Tritt Flüssigkeit lediglich ins Lungenzwischengewebe, nennt man diese Art von Lungenödem „interstitielles Lungenödem“. Dringt die Flüssigkeit zusätzlich in die Lungenbläschen ein, spricht man von einem „alveolären Lungenödem“. Mit Flüssigkeit gefüllte Lungenbläschen können den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen und es bildet sich im Körper ein Sauerstoffmangel auf.


Lungenödem: Wasser in der Lunge


Herzinfarkte oder Nierenschwäche sind die häufigsten Ursachen eines Lungenödem und der Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge. Ein Lungenödem kann ausserdem im Rahmen eines Hungerleidens, einer Höhenkrankheit oder wenn Salzwasser eingeatmet wird, auftreten.

Symptome und das Erkennen eines LungenödemWasser in der Lunge

Häufig tritt beim Erkennen eines Lungenödem Husten bei den Betroffenen auf, welcher von einem schaumigen und rötlichen Flüssigkeitsauswurf begleitet wird, wenn die Lungebläschen bereits mit Flüssigkeit gefüllt sind. In diesem fortgeschrittenen Stadium eines Lungenödem kommt es aufgrund des Sauerstoffmangels bereits zu einer Blauverfärbung der Nase und Lippen sowie der Fingerspitzen und Zehen.

Diagnose eines LungenödemWasser in der Lunge – beim Arzt

Da das Lungenödem eine ernst zu nehmende Krankheit ist, sollten Betroffene schnell zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Die körperliche Untersuchung reicht häufig schon aus, um die exakte Diagnose eines Lungenödems zu stellen. Wichtige Hinweise sind die beschleunigte Atmung und ein erhöhter Puls beim Betroffenen. Ausserdem kann der Arzt mit dem Abhörgerät charakteristische Geräusche über der Lunge wahrnehmen und ein Lungenödem diagnostizieren. Typisch sind feuchte brodelnde und rasselnde Atemgeräusche im Lungenbereich.

Therapie und Behandlung eines LungenödemWasser in der Lunge

Die Heilungschancen eines Lungenödem hängen von der Art der zugrunde liegenden Erkrankung und vom Ausmass des Lungenödems beim Betroffenen ab. Zur Erleichterung der Atmung empfiehlt es sich, den Oberkörper der Patienten hoch zu lagern. Zur weiteren Unterstützung der Atmung erhalten die Betroffenen Sauerstoff über eine Nasensonde. Im weiter fortgeschrittenen Stadium des Lungenödem kann vorübergehend eine künstliche Beatmung notwendig sein. Im weiteren Verlauf erfolgt die Behandlung der Grunderkrankung, die letzendlich zum Lungenödem beim Patienten geführt hat. Der Körper ist aufgrund der Flüssigkeitsansammlung in der Lunge anfälliger für Entzündungen. Um eine Lungenentzündung zu verhindern, ist deshalb die Gabe eines Antibiotikums sehr sinnvoll. Gelingt es, die auslösende Ursache zu beseitigen, bildet sich auch das Lungenödem ohne dauerhaften Schaden zurück. Das Lungenödem ist jedoch eine sehr ernste Erkrankung, aus der folgenschwere Komplikationen, wie zum Beispiel ein Herzstillstand, entstehen können.


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