Molkefasten

Der Sinn des Molke-Fastens beruht auf der Idee, dem Körper hochwertiges Protein (Eiweiß) zuzuführen, um den Muskelabbau während des Fastens zu hemmen, beziehungsweise zu verzögern. Viele Fasten-Experten raten vom Molke-Fasten ab, da der Körper hier durch mögliche Allergene, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Giften und Schadstoffen belastet wird, welche eigentlich beim Entschlacken und Entgiften nicht nur unbedingt vermieden werden sollten, sondern aktiv vom Körper ausgeschieden werden.


© Dmytro Sukharevskyy, Molke-Fasten


Die allseits bekannte Molke entsteht bei der Herstellung von Käse oder Quark – als Nebenprodukt. Die Molke ist eine nicht feste, etwas milchige Flüssigkeit, die sich absetzt, während die festen Bestandteile der Milch den Quark und Käse entstehen lassen, der im wesentlichen aus dem Milchbestandteil Casein besteht.

Molke enthält viel hochwertige Proteine und besitzt außerdem Inhaltsstoffe, die der Körper ebenfalls regelmäßig benötigt. Molke ist reich an Eiweiß, Kalzium, Eisen, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor und die Vitamine A, B, C und E. Zudem enthält die Molke Folsäure und Biotin, aber sie ist extrem arm an Kalorien und Fett.

Warum man kein Molke-Fasten durchführen sollte

Beim Entschlacken und Entgiften, also dem Fasten, will man Gift- und Schadstoffe aus dem Körper schwemmen und sogenannte Schlacke los werden. Darm und Leber sollen dabei geschont werden und der Körper soll sich erholen. Bei der Zufuhr von Molke passiert das nicht im optimalen Umfang und der Körper wird durch die Inhaltsstoffe der Molke zusätzlich vom Fasten abgehalten.

Wenn unserem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird, sodass er zur Energiegewinnung keine Kalorien und Kohlenhydrate mehr von außen aufnehmen kann, ist er gezwungen, auf seine eigenen Energiereserven zurückzugreifen. Genau das wird beim Fasten genutzt, um einerseits überflüssiges Gewicht zu verlieren, aber auch den Darm und die Leber zu entlasten, damit diese nicht nur entschlacken kann, sondern auch über eine längere Zeit spürbar entlastet wird.

Zudem sind Milch und dessen Bestandteile wie die Molke, Milchzucker unter anderem die Stoffe, die bei Menschen eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auslösen.

Ärzte ziehen das Molkefasten vor

Da beim Fasten die Gefahr besteht, dass der Körper während der sogenannten „Nullphase“ oder auch „Hungerphase“ zu wenig Eiweiß bekommt, ziehen viele Ärzte das Molkefasten vor und empfehlen es den Patienten, wenn es um das Thema Fasten geht, denn jeden Tag verlieren Fastende einige hunderte Gramm an Gewicht, am Anfang der Fastenzeit zudem vor allem Eiweiß und damit an wichtiger Muskelsubstanz, sofern eben dem Körper kein Eiweiß zugeführt wird. Bei einer kurzen Fastendauer kann dieser Verlust allerdings in kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden. Mehrwöchiges Fasten kann jedoch auch den Herzmuskel angreifen und sogar lebensgefährlich für den Menschen sein.

Molke wirkt abführend

Molke selbst ist als Nebenprodukt der Käseherstellung energie- und fettarm, enthält viele Proteine und Kalzium und hat durch die enthaltene Lactose (Milchzucker) eine abführende Wirkung auf den Darm. Ein möglicher Grund warum vor vielen Jahren das Molkefasten oder die Molkekur zu den Heilfasten gezählt wurde.


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