Parkinson

Warum manche Menschen an Parkinson erkranken und andere nicht, ist bisher noch nicht restlos erforscht. Es ist allerdings klar, dass es einige Faktoren gibt, die das Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken erheblich erhöhen. Neben erblichen Vorbelastungen wird vor allem vor Umweltgiften gewarnt. Durch das Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen im Mittelhirn wird die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper gestört.


© Photographee.eu, Parkinson


Die bekannte Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende neurodegenerative Erkrankung. Kennzeichnende Symptome der Krankheit sind der zunehmende Verlust über die motorischen Fähigkeiten. Durch das Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen im Mittelhirn wird die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper gestört. Der Mangel an dem vom Körper produzierten Botenstoff Dopamin führt dann zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.

Krankheitsbild und Verlauf von Parkinson

Parkinson tritt im normal Fall bei älteren Leuten zwischen 50 und 75 Jahren auf. Am häufigsten werden Erkrankungen im Alter von 58 – 63 Jahren festgestellt. Dabei sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.

Die Parkinson-Krankheit fängt schleichend an und schreitet danach lebenslang fort, die Symptome werden im Verlauf der Krankheit immer stärker. Das Idiopathische Parkinson-Syndrom beginnt meistens einseitig und bleibt im Verlauf einseitig stärker. Als Früherkennungszeichen gilt beispielsweise das verringerte und später fehlende Mitschwingen eines Armes beim Laufen. Oftmals treten zuerst Schulterschmerzen und einseitige Muskelverspannungen auf, die den Patienten erst einmal zu einem Orthopäden führen. Danach folgt die sogenannte Akinese. Das ist die allgemeine Bewegungsarmut, welche für die eindeutige Diagnose eines Parkinson-Syndroms erforderlich ist. Sie macht sich in der Regel bei jeglichen Bewegungen bemerkbar.

Zum Beispiel vermindert sich das Muskelspiel, was zu einem Maskengesicht führt, auch das Sprechen wird zunehmend leiser und undeutlicher. Ebenso verzögert sich oft das Schlucken und besonders die Geschicklichkeit der Hände lässt nach. Meist können die Patienten auch nicht mehr richtig gehen, die Schritte sind schlurfend und minimiert. Das auffälligste Merkmal der Parkinsonkrankheit nennt sich Ruhetremor. Durch die wechselseitige Anspannung gegenwirkender Muskeln entsteht ein relativ langsames Zittern, welches bei Bewegung abnimmt.

Wodurch wird Parkinson ausgelöst?

Warum manche Menschen an Parkinson erkranken und andere nicht, ist bisher noch nicht restlos erforscht. Es ist allerdings klar, dass es einige Faktoren gibt, die das Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken erheblich erhöhen. Neben erblichen Vorbelastungen wird vor allem vor Umweltgiften gewarnt. Pestizide in Obst und Gemüse sollen laut Studien einen großen Einfluss auf die Erhöhung des Risikos haben. In Frankreich wird die Parkinson-Krankheit auch als Bauernkrankheit bezeichnet, da viele Landwirte, die jahrelang mit Pestiziden arbeiten, sehr oft an Parkinson erkranken. Seit 2012 ist Parkinson auch offiziell als Berufskrankheit für Landwirte eingetragen.

Studien aus Amerika und Korea besagen, dass die Exponierung mit Entfettungs- und Reinigungsmitteln auf Basis von Trichloräthylen und Perchloräthylen zur Steigerung des Erkrankungsrisikos führt. Es heißt in den Studien, dass Personen, die den Stoffen ausgesetzt waren, ein neunfach höheres Risiko hatten Parkinson zu erkranken, als Personen, die nicht mit besagten Substanzen in Berührung gekommen sind.

Kann ich mich vor Parkinson schützen?

Es gibt aber in der Tat auch Studien, die herausgefunden haben, wie man das Risiko an Parkinson zu erkranken vermindern kann. Es wurde zum Beispiel in einer Studie herausgefunden, dass die körperliche Aktivität einen positiven Einfluss hat.

Das Forscherteam um Karin Wirdefeldt aus Schweden hat festgestellt, „Schon tägliche, moderate Bewegung im Alltag kann das Parkinsonrisiko deutlich senken“. Das heißt auch bei der Parkinsonprävention ist auf einen gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu achten. Das Vermeiden von Umweltgiften, zum Beispiel bei behandelten Lebensmitteln oder auch Rauchen steigern das Risiko enorm. Wohingegen Sport und gesunde Ernährung das Erkrankungsrisiko minimiert.


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