Schnell einschlafen

Wer kennt nicht einer der nervigsten Angelegenheiten seit es die Menscheit gibt – Einschlafprobleme. Man liegt stundenlang im Bett und es klappt einfach nicht. Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt wie auch Ihr das Einschlafen beschleunigen könnt. Außerdem haben wir ein paar interessante Erkenntnisse direkt aus der Cleveland Clinic zu Papier gebracht. Wichtig ist, dass es nicht die eine Lösung für Dein Problem gibt. Jeder Mensch ist individuell – lerne Deinen Biorhythmus kennen und optimiere Deinen Schlaf Schritt für Schritt.


Schnell einschlafen


Erkenntnisse der Schlafmediziner aus Cleveland
Liegst Du länger als 15 bis 20 Minuten im Bett, sendest du laut Schlafmediziner Harneet Walia Deinem Körper die falschen Signale. Dein Körper hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit nun nicht mehr auf „Schlafen“ eingestellt, sondern lediglich auf das „Im-Bett-Liegen“. Laut Walia macht das Unterbewusstsein dem Einschlafen hier einen Strich durch die Rechnung. Schlafmediziner Walia untersucht bereits seit Jahren Schlafstörungen in der Cleveland Clinic und konnte diese Theorie bereits beweisen. Die Lösung ist ein klein wenig Bewegung ins Spiel zu bringen. Mache kurz Dehnungsübungen oder laufe eine Runde. Am besten aber folge unserem ersten Tipp, um diesem Problem entgegen zu wirken – mache einen warmen Tee.

Koffein, Alkohol und bestimmte Lebensmittel am besten vollständig vermeiden
Baue unbedingt einen festen Schlafrhythmus auf. Dein Schlafrhythmus kann durch sportliche Aktivitäten und kurze Nickerchen zum falschen Zeitpunkt durcheinander geraten. Auch durch Koffein, Alkohol und bestimmte Lebensmittel kann der Schlafrhythmus durcheinander gebracht werden und führt nicht selten zu chronischen Schlafstörungen. Verzichte zudem unbedingt auf Medikamente. Natürlich wirken Medikamente schnell und einfach, jedoch machen Medikamente abhängig und lösen in der Regel nicht das langfristige Problem – außerdem sind Medikamente Gift für den Körper.

Die optimale Schlafmenge finden und den eigenen Biorhythmus kennenlernen
Noch ein Problem laut Schlafmedizinern ist zu viel Schlaf. Klingt im ersten Moment absurd, ist es aber nicht. Stelle Deinen Wecker auf 6:00 Uhr morgens und steuere Deine Schlafgewohnheiten kontrolliert. Jeder Mensch hat ein individuelles Schlafbedürfnis. Manche Menschen müssen lediglich 6 Stunden täglich schlafen um fit zu sein, manche Menschen jedoch 7 bis 8 Stunden. Versuche Dein eigenes individuelles Schlafbedürfnis zu finden. Bereits nach ein paar Wochen wirst Du erste positive Erkenntnisse daraus ziehen, fitter sein und schneller einschlafen können. Versuche zudem nicht am Wochenende zu viel zu schlafen, um Schlafmangel somit auszugleichen.


1. Mache Dir einen warmen Tee
Wer sich regelmäßig einen warmen Tee vor dem Zubettgehen macht, der verschafft dem Unterbewusstsein ein Ritual. Der Körper weiß nun ganz genau, dass er in 10 Minuten in die Ruhephase eintreten muss. Außerdem hast Du durch den Tee die Möglichkeit mithilfe von wohltuenden Inhaltsstoffen den Schlaf zu fördern. Kamille, Lavendel, Pfefferminze, Baldrian aber auch Melisse sind sehr gute Einschlafhelfer.

2. Kreiere Rituale vor dem Schlafengehen
Wer dem eigenen Unterbewusstsein Signale sendet und bewusst einen Rhythmus schafft, schläft schneller ein. Das wurde bewiesen und muss dem eigenen Körper mit der Zeit angelernt werden. Ein Ritual aufzubauen heißt nicht, dass der Körper nach einer Woche sich dieses Ritual annimmt. Versuche über die nächsten Monate Deinen Schlaf durch ein Ritual und immer der selben Schlafmenge bzw. den selben Zeiten zu optimieren und Du wirst Erfolge wahrnehmen.

2.1 Größere Anstrengungen und Joggen vor dem Schlafengehen meiden
Joggen als festes Ritual vor dem Schlafengehen sollte man jedoch eher meiden, denn größere Anstrengungen direkt vor dem Schlaf können die Schlafphasen negativ beeinflussen. Beende Dein Training mindestens 1 Stunde vor dem Zubettgehen, um den eigenen Biorhythmus und den Schlaf nicht negativ zu beeinträchtigen.

3. Schalte Deinen Kopf aus
„Wer sich 15 Minuten nicht bewegt, schläft“ – ich denke jeder hat diesen Satz schon mal gehört. Das mag wohl nicht bei jedem Menschen und auch nicht immer korrekt sein, jedoch würde ich sagen, dass der Kopf bzw. die Psyche eine wichtige Rolle bei Schlaflosigkeit spielt. Versuche Dich zu entspannen, denn wer Probleme wälzt kämpft fast immer auch mit heftigen Schlafstörungen. Yoga und Meditation sind für viele Menschen hier eine Lösung.

4. Finde Deine optimale Atemübung
Verschiedene Atemübungen sollen dem Körper helfen sich voll und ganz zu entspannen. Zu diesem Thema gibt es einige Videos auf Youtube und auch viele Bücher. Da jeder Mensch unterschiedlich ist, muss man wohl oder übel ein paar Übungen testen, bevor man seinen persönlichen Favoriten gefunden hat. Vor allem bei psychischem Stress sollen diese Atemübungen helfen. Man kann somit seine Gedanken kontrollieren und sich ebenfalls auf Schlaf einstellen.

5. Rauchen vor dem Schlafengehen wirkt aufputschend und nicht beruhigend!
6. Gehe nicht hungrig, aber auch nicht mit einem Völlegefühl ins Bett!
7. Das Bett ist ein Schlafplatz, kein Arbeitsplatz!
8. Vermeide allzu helles Licht in der Nacht!
9. Sehe nachts nicht auf die Uhr!
10. Was wäre ein Bett ohne Matratze, Kissen und Decke?


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