Silikone im Shampoo

Viele Werbeslogans von namhaften Shampoo-Marken werben damit, dass Silikone sprödes und kaputtes Haar wieder geschmeidig, glänzend und gesund macht. Das ist allerdings gar nicht möglich. Immer öfter hört man in den Medien, dass Silikone in Shampoos schädlich sind. Aber was genau sind denn eigentlich diese Silikone? Oftmals kennt man Silikon als Fugenkitt oder als Brustimplantat. Aber wussten Sie, dass Silikon in fast jedem Shampoo ist? Die Frage ist nun, ist es schädlich für meine Körper oder hilft es ihm sogar?


© Iurii Sokolov, Silikone im Shampoo


Immer öfter hört man in den Medien, dass Silikone in Shampoos schädlich sind. Aber was genau sind denn eigentlich diese Silikone? Oftmals kennt man Silikon als Fugenkitt oder als Brustimplantat. Aber wussten Sie, dass Silikon in fast jedem Shampoo ist? Die Frage ist nun, ist es schädlich für meine Körper oder hilft es ihm sogar?

Was machen die Silikone mit meinen Haaren?

Viele Werbeslogans von namhaften Shampoo-Marken werben damit, dass Silikone sprödes und kaputtes Haar wieder geschmeidig, glänzend und gesund macht. Das ist allerdings gar nicht möglich. Kaputtes Haar ist totes Gewebe, dass nicht einfach wieder „zum Leben erweckt“ werden kann. Sobald das Haar einmal abgestorben ist, kann es nicht mehr repariert werden. Allerdings machen Silikone das Haar tatsächlich wieder schön, glänzend und geschmeidig. Silikone repariere geschädigtes Haar nicht, aber sie legen sich um das Haar, sodass es wieder gesund aussieht, aber unter der Silikonschicht, ist nur noch totes Haar.

Die Silikone aus den oftmals als „Pflegeshampoos“ betitelten Haarwaschmitteln legen sich einfach wie eine Schutzhülle um das Haar und lassen somit keine Stoffe rein, noch irgendwelche Stoffe raus. Somit wird es immer schwieriger die Haare richtig zu tönen oder zu färben, da die Haare die Farbstoffe nicht mehr richtig aufnehmen können. Durch die Silikonhülle werden die Haare auch schwerer, verlieren somit ihr natürliches Volumen und lassen sich auch schwerer stylen und frisieren.

Gesundheitsschädliche Folgen

Erschwertes Frisieren und Färben sind aber nur die harmlosen Nebenwirkungen von silikonhaltigen Shampoos. Folgen von jahrelangem Silikongebrauch können Juckreiz, Schuppen und sogar allergische Reaktionen sein, die manchmal ganz plötzlich und scheinbar aus unerklärlichen Gründen auftreten.

Das was die Silikone mit den Haaren machen, also einen Silikonfilm um die Haare legen, das machen sie auch mit der Kopfhaut. Die komplette Kopfhaut wird abgedichtet, so entstehen die gesundheitlichen Schäden.

Was ist aber nun zu tun? Wie wird man das Silikon aus den Haaren und der Kopfhaut wieder los? Das ist leider gar nicht so einfach und dauert vor allem einige Zeit. Das Silikon hat sich nämlich durch häufige Waschen Schicht um Schicht fest um das Haar gelegt. Dieses Phänomen wird auch Silikon-Build-Up genannt. Wenn man die silikonhaltigen Pflegeprodukte absetzt, tritt das eigentliche Ausmaß des Haarschadens hervor. Über die Zeit (ca. 1 – 2 Monate) blättert das wasserfeste Silikon in weißen, schuppenähnlichen Flocken vom Haar ab. Oftmals stellt man dann fest, dass der Schaden größer ist, als der Schaden, den man eigentlich mit den Pflegeprodukten bekämpfen wollte. Meistens ist es sinnvoll, das vom Silikonbefreite Haar erst einmal gesund zu schneiden, also die spröden und gesplissten Spitzen wirklich zu kürzen.

Identifikation von Silikonen

Wer also auf nerviges Kopfhautjucken, ungesunde Haare und allergische Reaktionen verzichten möchte, sollte sich nach silikonfreien Haarpflegeprodukten umschauen. Man sollte einen großen Umweg um alle Produkte machen, die mit „verbesserte Kämmbarkeit“, „reparierend“ oder „schützt das Haar“ beworben werden. Produkte die folgende Endungen aufweisen, „-cone“, „-conol“, „-oxane“ oder „-glycol“ sollten vermieden werden. Fast alle Spülungen, Haarkuren, Intensivpflegeprodukte oder Stylingprodukte wie Haarspray, Haarschaum oder Gel enthalten sehr viele Silikone.

Alternativen zu silikonhaltigen Shampoos

Wenn man sich für gesundes Haar entscheidet, dann sollte man gezielt nach Shampoos mit dem Aufkleber „Silikonfrei“ suchen. Leider gibt es noch keine große Auswahl und oftmals findet man sie nur im Reformhaus. Als gute Alternative für Spülungen und Haarkuren sind Öle zu empfehlen, besonders Kokosöl. Es sorgt auf natürlichem Wege für Glanz und bessere Kämmbarkeit – ganz ohne Silikone.


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