So viel Chemie steckt in unserem Essen

Da erklären Starköche im Fernsehen immer wieder, dass es wahnsinnig wichtig ist zum Kochen frische Zutaten zu verwenden – und dann werben genau diese Fernsehköche in Werbespots für ungesunde Fertigprodukte mit verschiedensten chemischen Zusätzen. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Fernsehkoch Martin Baudrexel. In seiner eigenen Sendung immer ein Vorbild für jeden Hobbykoch, wirbt jedoch als Werbegesicht für Fertigsahne. Fertigprodukte und Würzmischungen enthalten oft nicht nur viel zu viel ungesundes Fett und Zucker, sondern auch andere Zusatzstoffe, die uns Menschen sogar krank machen können.


So viel Chemie steckt in unserem Essen


Jedes Lebensmittel, welches Sie im Supermarkt kaufen können, hat auf der Rückseite eine Zutatenliste. Auf dieser Liste finden Sie die meisten Aromastoffe und chemische Zusätze wie Konservierungsstoffe. Bei achtsamen Einkauf können Sie viele der ungesunden Zusätze vermeiden. Wer mal ganz genau auf die Verpackungen sieht, wird feststellen, dass z.B. Aromastoffe auch dort eingesetzt werden, wo man sie gar nicht vermuten würde, erklärt Christoph Römer von der Verbraucherzentrale in Berlin.

Konservierungsstoffe

(z.B. Sorbinsäure E200, Benzoesäure E210)
Die Inhaltsstoffe verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie den Verderb verzögern sollen. Sie ermöglichen aber auch lange Transportwege und Lagerzeiten, können einer hygienisch nachlässigen Verarbeitung Vorschub leisten. Manche sind allergieauslösend.

Antioxidationsmittel

(z.B. Ascorbinsäure (E300), Natriumascorbat (E316), Lecithin (E322))
Diese Mittel hindern die Reaktion von Sauerstoff mit Lebensmittelbestanteilen und machen diese länger haltbar.

Aromastoffe

(z.B. Erdbeergeschmack im Joghurt)
Diese künstlichen Aromen verstärken bzw. ersetzen immer häufiger natürliche Zusätze (z.B. Erdbeergeschmack im Joghurt). Vor allem Kinder verlieren dadurch ihr natürliches Geschmacksempfinden. Der intensive Geschmack verleitet dazu, zu viel zu essen. Können Allergien auslösen.

Emulgatoren

(z.B. Lecithine (E 322))
Diese sogenannten Emulgatoren verbinden eigentlich nicht miteinander mischbare Stoffe, z.B. Fett mit Wasser. Sie werden vom Körper nicht aufgenommen.

Feuchthaltemittel, Geliermittel, Verdickungsmittel

(z.B. Alginat (E400), Carrageen (E407))
Diese Mittel in den Flüssigkeiten, verdicken bzw. verfestigen die Lebensmittel, beeinflussen das Schmelzverhalten (z.B. im Speiseeis) oder das Kaugefühl (Süßwaren). Einige Stoffe binden wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Zink, die der Körper dann nicht mehr aufnehmen kann.

Geschmacksverstärker

(z.B. Glutaminsäure (E620), Nariumglutamat (E621), Glycin (E640))
Diese Inhaltsstoffe lassen die Geschmacksnote kräftiger werden. Häufiger Konsum kann die Geschmacksnerven abstumpfen.

Pack- und Treibgase pressen Lebensmittel aus der Verpackung

(z.B. Sprühdose)
Diese künstlichen Stoffe hemmen das Wachstum von Bakterien (z.B. bei Hackfleisch) und schützen vor Druckbeschädigung (z.B. bei vorgeschnittenen Salaten).

Säuerungsmittel und Säureregulatoren

(z.B. Natriumcarbonate (E500), Kalliumclorid (E509), Natriumsulfate (E514))
Diese Mittel vermitteln einen sauren Geschmack, können auch konservierend und geschmacksverstärkend wirken.

Süßungsmittel

(z.B. Aspartam (E951), Saccharin (E954))
Diese künstlichen Stoffe ersetzen normalen Zucker, wirken oft süßer als Zucker, können Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen.

Trenn-, Überzugsmittel

(z.B. Schellack (E904), Candelillawachs (E902))
Diese Mittel verhindern das Verkleben (z.B. bei Trockensuppen), Verklumpen (z.B. Salz). Obst, z.B. Äpfel, sieht durch Wachsen der Oberfläche länger frisch aus. Sie sind unverdaulich.

Sonstige Stoffe

Weitere künstliche Stoffe wie Backtriebmittel, Festigungsmittel, Füllstoffe, Mehlbehandlungsmittel, modifizierte Stärken, Schaummittel, Schaumverhüter, Schmelzsalze, Stabilisatoren, Trägerstoffe usw. werden überwiegend aus technologischen Gründen zur schnelleren und kostengünstigeren Produktion eingesetzt. Können Nahrungsmittelunverträglichkeiten auslösen.


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