Teefasten

Das Teefasten zählt zu den klassischen Methoden des Fastens. Bei dieser Fastenkur wird vollständig auf Kalorien verzichtet und Wert gelegt auf Gewichtsreduzierung, Entschlackung und Reinigung des Organismus. Abwehrkräfte und das Immunsystem sollen damit zudem aktiv gestärkt werden.


© manyakotic, Teefasten


Täglich mindestens 3 Liter Flüssigkeit sollen beim reinen Teefasten zu sich genommen werden. Die Devise während dieser Kur lautet: Mehr Trinken schadet nicht. Die Flüssigkeit teilt sich täglich in etwa 2 Liter Wasser auf und 5 bis 6 Tassen verschiedener Sorten Kräutertee. Verschiedene Geschmacksrichtungen der Aufgüsse machen das Teefasten zum Genuss und helfen das Durchhaltevermögen während dieser Zeit beizubehalten.

Bei der Wahl der Teesorten sollte man auf die entschlackende Wirkung achten. Holunderblüten- und Lindenblütentee sind empfehlenswert, aber auch Wachholderbeeren, Salbei, Kümmel oder Pfefferminze sind zur Entgiftung des Körpers gut geeignet. Zwischendurch können auch gerne beruhigende Teesorten gewählt werden und Johanniskraut, Lavendel, Ringelblume, Weißdorn oder Baldrian mit heißem Wasser aufgegossen werden.

Nur natürlich hergestellte Teesorten während der Fastenzeit verwenden

Auf Farbstoffe, Konservierungsstoffe, künstliche Aromastoffe und andere chemische Zusatzstoffe sollte während dem Teefasten unbedingt verzichtet werden. Auch chemische Süßstoffe oder auch Zucker sollte nicht getrunken werden. Wer auf süßen Tee steht kann gerne auf den guten altmodischen Honig zurückgreifen, um dem Tee ein wenig Aroma zu verpassen.

Kamillentee als Geheimtipp beim Teefasten

Der Kamillentee gilt als ein Geheimtipp in der Teefastenkur, da dieser sehr darm- und magenfreundlich ist. Er empfiehlt sich bei weichem Stuhl, aller möglicher Formen von Darmentzündungen und wirkt gegen Sodbrennen. Bei Menschen mit leichten Verstopfungen sollte dieser Tee jedoch gemieden werden und kann diese Beschwerden sogar verschlimmern.

Grüner Tee bringt den Stoffwechsel wieder in Schwung und unterdrückt Hungergefühl

Grüner Tee hat eine belebende Wirkung und wird oft bei sogenannten Detox-Diäten verwendet. Er bringt den Stoffwechsel in Schwung und fördert die Fettverbrennung enorm. Außerdem unterdrückt dieser Tee das Hungergefühl und wird deshalb oft beim Teefasten auf den Plan gesetzt. Einzelne Bitterstoffe im Tee sind dafür verantwortlich, dass das Hungergefühl im Magen verschwindet. Das kann oft sehr hilfreich sein, da eine Teefastenkur gerne auch mal länger dauern kann und viele Menschen deshalb gerne auch mal bereits beim zweiten Tag abbrechen. Wie lange jedoch das Teefasten dauert liegt ganz bei Ihnen und kann individuell entschieden werden.

Spezielle Detox-Teesorten zwischendurch Sorgen für eine gezielte Kur

Spezielle Detox-Tees werden immer mit bestimmten Zielen zusammen gesetzt. Beispielsweise soll ein Tee am Morgen Vitalität durch Vitamine und verschiedene Kräuter das Hautbild verschönern. Ein Detox-Tee für den Abend soll eine beruhigende Wirkung auf den Körper und den Kreislauf haben, um den bevorstehenden Schlaf zu fördern. So zumindest beim Skinny Detox-Tee mit Gojibeere, Brennnesselblätter und Löwenzahnkraut am Morgen für die richtigen Vitamine und zur Vorbereitung für einen entspannten Schlaf Melissenblätter und frische Pfefferminze. Viele Tees versprechen auch eine schnelle Fettreduzierung, wie auch der Slendertoxtea. Die häufigsten Nebenwirkungen sind allerdings Übelkeit und Durchfall, was das Teefasten oft zu einer sehr kurzen Angelegenheit macht.

Nach dem Fasten wieder langsam an feste Nahrung gewöhnen

Viele Menschen machen nach dem Teefasten den Fehler schnell fettiges und schweres Essen zu sich zu nehmen und erleben danach einige sehr zerreißende Stunden. Der Magen muss sich nach der Fastenkur erst wieder langsam an feste Nahrung gewöhnen, daher sollte zumindest einen Tag nach dem Teefasten vitaminreiche und vegetarische Kost zu sich genommen werden. So kann sich auch der schwächste Magen nach und nach wieder an größere Happen gewöhnen.


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