Was wissen Sie über Fette?

Fett macht dick, Fette sind schlecht für unseren Körper und sollten in unserer Ernährung reduziert werden. Das sind zumindest die weitverbreiteten Vorurteile gegenüber Fett. Allerdings gibt es auch gute Fette, aber wo genau liegen die Unterschiede? Welches Fett ist gut und welches Fett ist schlecht für meinen Körper?


Was wissen Sie über Fette?


Fett ist ein Träger von Geschmacks- und Aromastoffen, deshalb schmecken fetthaltige Nahrungsmittel einfach besonders lecker. Manche Vitamine kann der Körper auch nur mit Hilfe von Fett aufnehmen und verwerten, so können zum Beispiel die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden. Auch benötigen wir die sogenannten „essentiellen Fettsäuren“ für Körpervorgänge, die für uns überlebenswichtig sind. Deshalb ist Fett nicht grundsätzlich schlecht, sogar im Gegenteil – wir brauchen es um überleben zu können. Leider enthält Fett aber mit 9 Kalorien pro Gramm über die Hälfte mehr wie beispielsweise Kohlenhydrate und Eiweiße, deren Brennwert bei 4 Kilokalorien pro Gramm liegt.

Fett als Energiequelle

Somit hat Fett den höchsten Brennwert, es liefert dem Körper also schon in kleinen Mengen enorm viel Energie, sprich Kalorien. Hauptsächlich besteht Fett aus Triglyeriden, dass heißt, dass drei Moleküle „Fett“, bzw. Fettsäuren an ein Molekül Glyzerol gebunden sind.

So wirken Fette im Körper

Nachdem wir etwas Fettiges gegessen haben, wird das Fett in unserem Körper verdaut. Nach der Verdauung im Dünndarm über die Lymphe ins Blut und damit zu den Geweben transportiert. Alles Fett was nicht für die lebenswichtigen Körperprozesse benötigt wird, wird für „schlechte zeiten“ aufbewahrt. Das überschüssige Fett wird dann in den Fettzellen eingelagert und dient dem Körper als Reserve. Früher war das auch ein sehr wichtiger Überlebensvorteil. Da die Menschen nicht immer regelmäßig essen bekamen konnte der Körper von den angelegten Reserven zehren und somit auch eine längere Hungerzeit unbeschadet überstehen. Heutzutage haben wir dieses Problem aber nicht mehr. Das ständige essen und die Überernährung führt zu großen Fettdepots in unserem Körper, die dauerhaft erhalten bleiben, weil wir meistens keine längeren Hungerphasen mehr erleben.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Fette werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Je nach ihrem Aufbau handelt es sich um gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte oder mehrfach ungesättigte. Viele tierische Lebensmittel wie Sahne, Fleisch, Butter oder Wurstwaren haben sehr viele gesättigte Fettsäuren. Auch ungesättigte Fettsäuren nehmen wir über unsere Nahrung auf. Ungesättigte Fettsäuren kommen sehr oft in pflanzlichen Ölen sowie in fettreichem Fisch (Lachs, Hering oder Makrele) vor. Gerade die ungesättigten Fettsäuren werden von unserem Körper benötigt. Unser Organismus braucht die ungesättigten Fettsäuren als Vorstufe für die Bildung lebenswichtiger Substanzen, die dann bei Entzündungsprozessen und der Regulation der Blutgerinnung zum Einsatz kommen.

Ungesunde Trans-Fettsäuren

Neben den gesättigten und ungesättigten Fettsäuren gibt es auch noch die sogenannten Trans-Fettsäuren. Sie entstehen bei der industriellen Verarbeitung von Fetten und Ölen, die besonders reich an ungesättigten Fettsäuren sind. Diese gehärteten Fette finden wir zum Beispiel in Lebensmitteln wie Chips, Blätterteig, Margarine und frittierten Speisen. Gerade die Trans-Fettsäuren gelten als besonders ungesund für den Menschen.
Wie soll man also mit Fett im Alltag umgehen? Fett ist wichtig für unseren Körper, allerdings sollte man es sparsam verwenden. Grundsätzlich kann man sagen, dass es nicht auf das Fett ankommt, sondern auf die Kalorienmenge, die man durch das Fett zu sich nimmt.

An folgende Regeln sollte man sich halten:

  • Lieber zu pflanzlichen Fetten und Ölen greifen, die viele ungesättigte Fettsäuren haben, allerdings haben auch sie die gleiche Anzahl an Kalorien wie tierische Fette.
  • Man kann sagen, dass Fett, welches flüssiger ist, einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren hat.
  • Oftmals enthalten Lebensmittel versteckte Fette, z.B. Wurst, Käse, Kuchen und (Salat-)Soßen achten.
  • Versuchen die Speisen lieber fettarm zubereiten, zum Beispiel grillen oder garen.

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