Wie kann man Krebs vermeiden?

Immer mehr Menschen in unserer modernen Zeit leiden an Krebs. Über 24.000 chemische Inhaltsstoffe in unserer Nahrung und in unserem Trinken wie auch der Elektrosmog, aber auch giftige Stoffe in unserer Luft tragen dazu bei, dass sich Tumore in unserem Körper bilden können. Aber können wir uns vor Krebs schützen? Wir erklären Ihnen die wichtigsten Infos zur Krankheit Krebs.


Wie kann man Krebs vermeiden?


Krebserkrankungen stellen laut Statistischem Bundesamt die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland dar. Die Krebsneuerkrankungen haben seit 1980 zugenommen, jedoch hat die Krebssterberate, verglichen mit dem Jahr 1980, dafür deutlich abgenommen. Von den an Krebs erkrankten Menschen verstirbt heute also nur ein geringerer Anteil als noch im Jahr 1980.

Was ist Krebs eigentlich?

Ärzte sprechen von einem Tumor, wenn sich körpereigene Zellen vermehren und in einem Gewebe oder Organ eine Geschwulst bilden. Dieses Geschwulst kann gut, aber auch bösartig sein. Handelt es sich um einen bösartigen Tumor, spricht man von Krebs und ist auch als malignen Tumor bekannt. Bei bösartigen Tumoren teilen und vermehren sich die Zellen unkontrolliert im Körper. Dabei verdrängen diese bösartigen Zellen gesundes Gewebe und dringen in benachbarte Organe über die Blutgefäße oder unser Lymphsystem ein. So können sich Metastasen bilden – bei Medizinern auch bekannt als Tochtergeschwülste.

Wie kann man Krebs vorbeugen oder vermeiden?

Sich vollständig vor Krebs schützen kann man sich in unserer heutigen Zeit noch nicht, jedoch sind Faktoren bekannt, die das Krebsrisiko erhöhen können. Dazu zählen unter anderem Übergewicht, Rauchen oder der übermäßige Konsum von Alkohol. Wer sich gesund ernährt und auf eine gesunde Lebensweise achtet, hält das eigene Immunsystem besser aufrecht und verhindert somit zahlreiche andere Krankheiten, dazu zählen auch unterschiedliche Krebserkrankungen. Ein ausreichender Sonnenschutz im Sommer kann helfen, Hautkrebs vorzubeugen. Frauen und Mädchen können sich gegen „humane Papillomaviren“ impfen lassen und damit ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs aktiv verringern.

Krebsvorsorge: Krebs frühzeitig erkennen und behandeln

Es empfiehlt sich, die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen, auch bekannt als Krebsvorsorge, in Anspruch zu nehmen. Wird Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, kann er in den meisten Fällen noch gut behandelt und geheilt werden. Da Anzeichen auf Darmkrebs sehr diskret sind, sind Vorsorgeuntersuchungen besonders für diese Krebsart sehr hilfreich. Gesetzlich Versicherte haben ab dem Alter von 50 Jahren Anspruch auf einen jährlichen Test auf Blut im Stuhl. Ab dem Alter von 55 Jahren kann man über die Gesetzliche Versicherung eine Darmspiegelung durchführen lassen und diese alle 10 Jahre wiederholen. Wer seinen Darm aus unterschiedlichen Gründen nicht spiegeln lassen möchte, kann alternativ weiterhin alle zwei Jahre einen Test auf Blut im Stuhl durchführen lassen.

Wie behandelt man Krebs?

Hat der Krebs noch keine Metastasen im Körper gebildet und lässt dieser sich vollständig durch einen chirurgischen Eingriff beseitigen, stehen die Chancen auf eine Heilung meist ganz gut.

Je nach Krebsart wird in den meisten Fällen eine Operation mit einer Strahlen- und/oder Chemotherapie kombiniert. Durch diese moderne Methode soll nach dem Eingriff noch vorhandene Krebszellen abgetötet werden. Hat der Tumor sich im Körper zu stark verbreitet, stehen die Chancen auf Heilung schlechter. Eine aggressive Strahlen- und/oder Chemotherapie soll die bösartigen Krebszellen zurückbilden lassen und töten.

Behandlungsstrategien die gezielt den Krebs bekämpfen sollen, sind auch als kurative Therapie bekannt. Daneben gibt es noch die sogenannte palliative Therapie. Diese Therapie wird eingesetzt, wenn sich der Krebs nicht mehr heilen lässt. Palliative Methoden sollen gezielt die Beschwerden und Schmerzen des Patienten lindern, die ein Tumor mit sich bringen kann und sollen die Lebensqualität des Patienten verbessern.

Welche Tumore gibt es überhaupt?

  • Augentumore – Tumore im Auge
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom)
  • Blasenkrebs (Harnblasenkarzinom)
  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Darmkrebs
  • Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)
  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
  • Hirntumore (Gehirntumore)
  • Hautkrebs
  • Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs)
  • Hodenkrebs
  • Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)
  • Leberkrebs
  • Lungenkrebs
  • Lymphdrüsenkrebs (Hodgkin-Krankheit, Morbus Hodgkin)
  • Magenkrebs (Magenkarzinom)
  • Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom)
  • Nierenzellkrebs
  • Osteosarkom (Knochenkrebs)
  • Peniskrebs (Peniskarzinom)
  • Prostatakrebs (Prostatakarzinom)
  • Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom)
  • Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom)
  • Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

Leber und Darm in 30 Tagen reinigen: Detox Shake mit Kapseln amazon icon
Studien belegen die Wirksamkeit dieser Nahrungsergänzung: Kapseln gegen Wechseljahresbeschwerden amazon icon
Täglich alle wichtigen Vitamine für den Körper: Pflanzlicher Vitamin Shake amazon icon

Die Informationen in unseren Artikeln werden nach bestem Wissen und Gewissen unsererseits weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *